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Studies in Proximal T-cell Receptor Signal Transduction

Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 2001 bis 2007
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5337446
 
Die Aufgaben der Immunabwehr sind die Erkennung und die Bekämpfung von Krankheitserregern sowie die Erkennung und die Elimination entarteter körpereigener Zellen (Tumorzellen). T-Zellen nehmen hierbei eine zentrale Rolle ein. T-Zellen erkennen die Strukturen (in erster Linie Peptide) von Erregern und Tumorzellen mit Hilfe eines spezifischen Rezeptors, dem T-Zellrezeptor. Die Bindung des körperfremden Peptids an diesen Rezeptor gilt als Information, die über intrazelluläre Signaltransduktionsmoleküle an den Zellkern weitergeleitet wird, dies führt zur T-Zell-Aktivierung. Dabei ist die Informationsvermittlung von der Güte (Affinität) der Bindung zwischen Fremdpeptid und Rezeptor abhängig: Eine schwache Bindung führt zu keiner Aktivierung der T-Zelle, während eine starke Bindung zu einer starken Immunantwort führen kann. Die Mechanismen dieser intrazellulären Informationsverarbeitung sind noch nicht aufgeklärt und werden zur Zeit intensiv erforscht. Sie liefern Erklärungsmodelle für die Entstehung von Krebs, chronischen Infektionen und Autoimmunerkrankungen. Vor diesem Hintergrund sollen in dem hier beantragten Projekt die Funktion des T-Zell-Rezeptors und die Bedeutung der Strukturänderung (Phosphorylierung) von intrazellulären Adaptermolekülen (CD3-zeta, Lck, ZAP-70) bei der Signaltransduktion als Folge der Stimulation mit Fremdpeptiden unterschiedlicher Affinität untersucht werden. Ein besseres Verständnis der T-Zell-Signaltransduktion verspricht ein optimales "Design" von Impfstoffen gegen Tumorzellen oder Krankheitserregern.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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