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Untersuchung der Hämorrhagien in Syk-Knock-out-Mäusen

Antragstellerin Barbara C. Böck, Ph.D.
Fachliche Zuordnung Immunologie
Förderung Förderung von 2001 bis 2004
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5347631
 
Die Integrität des Blutgefäßsystems wird nicht alleine durch die Endothelzellen der Blutgefäße gewährleistet, sondern auch durch komplexe Interaktionen zwischen Endothelzellen, Leukozyten und den Zellen der Gefäßwand. Im Rahmen des postulierten Projekts werden diese Wechselwirkungen mit Hilfe von Mäusen, denen das Gen für die zytoplasmatische Tyrosinkinase Syk fehlt, untersucht. Homozygote, Syk-defiziente Maus-Mutanten zeigen massive Hämorrhagien und sterben zwischen den Tagen E14.5 und E17.5 der Embryonalentwicklung "in utero". Die Übertragung fötaler Leberzellen aus homozygoten Syk-defizienten Mäusen in letal bestrahlte Wildtyp-Mäuse führt ungefähr zwölf Wochen nach der Transplantation zu progressiven, diffusen Blutungen im Bauchraum und schließlich zum Tod der Tiere. Obwohl die Rolle von Syk in der Immunrezeptor-Signaltransduktion eingehend charakterisiert ist, sind die Ursachen für die massiven Blutungen und die Rolle, die Syk im pathologischen Prozess einnimmt, völlig unklar. Da die Hämorrhagien durch eine Fehlfunktion der Leukozyten, der Endothelzellen oder beider Zelltypen induziert werden könnten, soll im beantragten Forschungsprojekt speziell auf die Rolle von Syk in der Gefäßintegrität, eingegangen werden.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
 
 

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