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Ultra-Hochdruck metamorphe Überprägung in den "Higher Himalayan Crystalline Nappes" im oberen Kaghan Tal, NO-Pakistan

Antragsteller Dr. Robert Ernst Schmid
Fachliche Zuordnung Mineralogie, Petrologie und Geochemie
Förderung Förderung von 2002 bis 2006
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5358037
 
Während der Kollision der indischen mit der asiatischen Platte im Eozän kam es zur Subduktion und begleitenden Metamorphose der indischen kontinentalen Kruste. Seit kurzem ist bekannt, dass die heute im oberen Kaghan Tal, NO-Pakistan, aufgeschlossenen Gesteine Bedingungen der Ultra-Hochdruck-Fazies ausgesetzt waren. Dieses neu entdeckte Metamorphosestadium erfordert eine Re-evaluierung des petro-tektonischen Szenarios. In dem hier vorgeschlagenen Forschungsvorhaben werden kombinierte petrologische und chronologische Arbeiten durchgeführt, die zum besseren Verständnis der Subduktion und Exhumierung von UltraHochdruck metamorphen kontinentalen Krustenteilen beitragen. Es soll vor allem der Beweis erbracht und dokumentiert werden, dass sowohl die basischen, Coesit-führenden, Eklogite als auch die Granitoide und Metasedimente gleichartigen Metamorphosebedingungen ausgesetzt waren. Weiterhin sollen Aussagen über die Druck- und Temperaturentwicklung des Himalaya Orogens sowie die Rolle und die Zusammensetzung einer syn-metamorphen fluiden Phase getroffen werden. Mittels Altersbestimmungen (U-Pb und Ar-Ar) soll der P-T-Pfad ergänzt, und somit die gesamte Entwicklung dieses Krustensegments aufgezeigt werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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