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Hydratbildung bei der Hochdruckentspannung von feuchtem Kohlendioxid
Antragsteller
Professor Dr.-Ing. Rudolf Eggers (†)
Fachliche Zuordnung
Chemische und Thermische Verfahrenstechnik
Förderung
Förderung von 2002 bis 2004
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5359629
Bei der Verwendung von verdichtetem CO2 mit wässrigen Systemen kann die Bildung von CO2-Hydrat zur Verblockung von Rohrleitungen führen. Über die Hydratbildung in einer Strömung mit sehr schneller Temperatur- und Druckabsenkung, wie sie bei einer Druckentlastung auftritt, ist bisher noch wenig bekannt. Für die Verwendung hydratbildender Gase mit wässrigen Systemen ist allerdings die Kenntnis der möglichen Verzögerung des Ausströmvorgangs durch die Bildung von Hydratblockaden eine wichtige Grundlage für die sicherheits- und prozesstechnische Auslegung. Im beantragten Forschungsvorhaben sollen die Phänomene bei der Hydratbildung in der Abblasleitung während eines Druckentlastungsvorgangs untersucht werden. Hierbei sollen die Partikelgrößen und die Entstehung von Blockaden durch Beobachtung in einer Langlochsichtzelle in der Abblasleitung aufgenommen werden. Das sich ansammelnde Hydrat soll durch eine Leitfähigkeitssonde quantitativ verfolgt werden. Die Wärmetransportvorgänge in der Blende sollen durch Messen des radialen Temperaturprofils bestimmt werden. Zusätzlich soll der mögliche Einfluss von in CO2 gelösten Zusatzstoffen auf eine mögliche Inhibitionswirkung hin untersucht werden.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen