Steuerung chemischer Reaktionen durch propagierende Oberflächenplasmonpolaritonen (A06)

Fachliche Zuordnung Experimentelle Physik der kondensierten Materie
Theoretische Physik der kondensierten Materie
Förderung Förderung seit 2024
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 510943930
 

Projektbeschreibung

In diesem Projekt wird das Potenzial von propagierenden Oberflächenplasmonpolaritonen (pSPPs) zur Beeinflussung und Steuerung chemischer Reaktionen erforscht. Die zentrale Idee besteht darin, die optische Anregung von Plasmonen räumlich von dem Ort zu trennen, an dem die Reaktion stattfindet, und das Zusammenspiel von Licht und Plasmonenfeldern mit Reagenzien in verschiedenen Geometrien zu untersuchen. Untersucht werden Quasi-2D- und Quasi-1D-Geometrien, die durch Nanolithografie lateral strukturiert sind, sowie Nanodrähte und Partikel. Die quantitative theoretische Modellierung der vorgesehenen Strukturen und Effekte wird die Auswahl und Optimierung der Geometrien leiten und eine Interpretationshilfe bieten.
DFG-Verfahren Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu SFB 1636:  Elementarprozesse Lichtgetriebener Reaktionen an Nanoskaligen Metallen
Antragstellende Institution Universität Potsdam
Teilprojektleiterinnen / Teilprojektleiter Professor Dr. Matias Bargheer; Professor Dr. Kurt Busch; Professorin Dr. Svetlana Santer