Die Arbeit will zeigen, wie sich in der israelitisch-jüdischen Religion aus den ab dem Wirken des Propheten Micha belegten Konflikten zweier prophetischer Botschaften unter dem Eindruck der Exilserfahrung langsam eine Ablehnung aller aktuellen und zukünftigen Prophetie zugunsten einer Tradentenprophetie entwickelt hat. Einen entscheidenden Wendepunkt markiert hierbei die Auseinandersetzung der deuteronomistischen Jeremiaredaktion mit der zionstheologisch orientierten Verkündigung der Propheten Haggia und Sacharja. Hierzu werden Am 7,14; Mi 2,6-11; 3,5-8.11; Jes 3,1-3;9,13-15;28,7-13; Zeph 3,4; Jer 2,8;4,9f.; 5,12-14.30 f.6,9-15;14,10-16;20,6;23,9-40;27-29;37,19; Ez 12,21-14,11; 21,34a; 22,28; Klgl2,14;4,13;Sach 10,2;13,2-6 untersucht.
DFG Programme
Publication Grants