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Deutsche in Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg: Eine sozialgeschichtliche Untersuchung unter Berücksichtigung der analytischen Kategorie "Gender"

Fachliche Zuordnung Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
Förderung Förderung von 1997 bis 2001
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5373739
 
Gegenstand der angestrebten Untersuchung sind drei Gruppendeutscher Einwanderinnen und Einwanderer, die sich in den ersten Nachkriegsjahren fast zeitgleich in Großbritannien niederließen: 1. ehemalige Kriegsgefangene, 2. in den westlichen Besatzungszonen Deutschlands angeworbene, vorwiegend weibliche Arbeitskräfte, 3. Ehepartner britischer Staatsangehöriger. In lebensgeschichtlicher Perspektive wird die soziale, ökonomische, politische und kulturelle Situation der Einwanderinnen und Einwanderer vor und nach der Wanderung untersucht und nach den bestimmenden Faktoren für Veränderungen gefragt. Dabei werden insbesondere Eigen- und Fremdwahrnehmungen, Stereotypen und Vorurteile sowie wechselseitige Erwartungshaltungen und Rollenzuschreibungen unter Berücksichtigung der Kategorie "Gender" analysiert.Die Materialgrundlage bilden schriftliche Quellen, teilstandardisierte Fragebögen sowie biographisch zentrierte Interviews.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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