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Geogenes Arsen in Verwitterungslehmen der Schwäbischen Alb, Indikator zur Klassifizierung und Einstufung von Verwitterung und korrelaten Oberflächenformen

Fachliche Zuordnung Physische Geographie
Förderung Förderung von 1998 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5390822
 
Die Entstehung der Oberflächenformen des Naturraumes Kuppenalb der Schwäbischen Alb ist umstritten, insbesondere wie bedeutend korrosive oder fluviale Prozesse die Landschaft geprägt haben. Zur Klärung der offenene Fragen müssen neue Proxis erarbeitet werden. Im Rahmen einer Umweltstudie für die Stadt Laichingen auf der Schwäbischen Alb ergab sich, daß einige unter quartären Lagen vorhandene Verwitterungsresiduen mit hohem Tongehalt und rötlich-brauner Farbe (terra fusca im bodentypologischen Sinne) sehr hohe Arsengehalte (bis 135 mg/kg) aufwiesen. Diese konnten nicht in allen Terra-fusca-Vorkommen nachgewiesen werden, auch war der Ursprung der hohen Arsengehalte in dieser Studie nicht zu klären. In dem Projekt soll die Herkunft und auch die Datierung der arsenreichen Terra fusca geklärt werden und welche weiteren bodenkundlichen, mineralogischen und geochemischen Parameter mit den arsenreichen Verwitterungsresiduen korrelieren. Über das Raummuster signifikanter arsenreicher Terra fusca Vorkommen sollen neue Zeitmarken und Indikatoren für die Prozesse der Landschaftsgenese erarbeitet werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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