Im Projekt werden die modernen Integrations- und Kointegrationsmethoden der Zeitreihenökonometrie auf Paneldatensätze übertragen. Panelökonometrische Verfahren nutzen eine vergleichsweise breitere Informationsbasis, die sich durch die Berücksichtigung der Querschnittsdimension ergibt. Damit wird eine genauere Abschätzung von Parametern und eine verbesserte Trennschärfe der statistischen Tests erreicht. Allerdings sind mit dem Übergang zur Panelanalyse Probleme verbunden, die sich etwa in einer kontemporären Korrelation der Untersuchungseinheiten zeigen und die Testergebnisse verzerren können. Im Projekt werden Strategien entwickelt, die diesen Besonderheiten Rechnung tragen. Die Verfahren werden am Beispiel der Kaufkraftparitätentheorie und der ungedeckten Zinsparität diskutiert.
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