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Der graduelle Aufbau morphosyntaktischer Schemata bei Kindern mit normalem Hören und Kindern mit Cochlea-Implantat
Antragstellerin
Professorin Dr. Gisela Szagun
Fachliche Zuordnung
Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie
Förderung
Förderung von 2003 bis 2005
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5402075
Das geplante Forschungsvorhaben untersucht den graduellen Aufbau morphosyntaktischer Schemata bei deutschsprachigen Kindern in den Bereichen Genus, Kasus und Verben. Unterschiedliche Manifestationen des graduellen Aufbaus in den verschiedenen Flexionsparadigmen sollen erfaßt werden. Dazu gehören anfängliche lexikalische Spezifität von korrekten und fehlerhaften grammatischen Markierungen, sowie unterschiedliche Zeitpunkte des Erwerbs gleicher Markierungen an unterschiedlichen Mitlgiedern einer grammatischen Kategorie. Aufgrund von qualitativen und quantitativen Analysen fehlerhafter und korrekter grammatischer Markierungen sowie von Zusammenhängen mit Häufigkeiten in der Erwachsenensprache werden Rückschlüsse auf psychologische Prozesse des Lernens gezogen. Unterschiede in den Lernstrategien bei normal hörenden und cochlea-implantierten Kindern werden untersucht. Für die Analysen werden bereits vorhandene, umfangreiche Längsschnittdaten zum Spracherwerb von cochlea-implantierten und normal hörenden Kindern aus einem früheren DFG Projekt genutzt.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
