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Aristocratic women participating in medieval hunting and hawking

Subject Area Medieval History
Term from 2003 to 2004
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 5417503
 
Ziel ist es, die Beteiligung von Aristokratinnen an verschiedenenJagdformen des Mittelalters zu dokumentieren und sie sportundkulturgeschichtlich zu deuten. Dazu werden verschiedeneJagden und Techniken, die Aristokratinnen ausübten, vorgestellt.Das geschieht am Beispiel von 1) Frauen in der Geschichte,2) Aussagen über Frauen in der mittelalterlichenJagdliteratur, 3) Darstellungen jagender Frauen in der mittelalterlichenKunst.Ergebnis ist, dass adelige Frauen die Beizjagd und die Hetzjagdaktiv in den üblichen Techniken auf eine Vielzahl verschiedenerBeutetiere ausübten. Sie jagten u.a. mit dem Gerfalken, Wanderfalken,Sperber und Merlin. Gebeizt wurde mit Anwärtern imHohen Flug und mit Faustvögeln im Gleitflug. Beutewild war u.a.Reiher, Ente, Jungfasan, Rebhuhn, Wachtel, Krähe und Lerche.Frauen übten die Parforcejagd, die Bogenjagd und die Netzjagdaus. Belegt ist die Hetzjagd auf Hirsch, Hindin, Damwild, Auerochse,Bär, Wildschwein, Wolf, Fuchs und Kaninchen.Demnach waren Frauen bei der höfischen Jagd mehr als nur Zuschauerinnenoder eine angenehme Gesellschaft für jagende Männer.Es zeigt sich, dass auch Aristokratinnen aktive Trägerinnender höfischen Jagdkultur waren, welche die Jagd - ebensowie die Männer - als Forum zur Standesrepräsentation undSelbstinszenierung nutzten. Die Arbeit hat 31 Farbabbildungenmit 57 Bildquellen.
DFG Programme Publication Grants
 
 

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