Untersuchung der theoretischen Grenzen und Leistungsmerkmale der Bildaufnahme mit einer Sechskanalaufnahmetechnik und ihre Einordnung zwischen der herkömmlichen Dreikanaltechnik und der Multispektraltechnik

Antragsteller Professor Dr.-Ing. Bernhard Hill
Fachliche Zuordnung Elektronische Halbleiter, Bauelemente und Schaltungen, Integrierte Systeme, Sensorik, Theoretische Elektrotechnik
Förderung Förderung von 2005 bis 2008
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5443906
 

Projektbeschreibung

Im vorliegenden Forschungsvorhaben sollen die grundlegenden Leistungsmerkmale und Optimierungskriterien für eine derartige Bildtechnik mit sechs Farbkanälen entwickelt werden. Da mit den sechs Abtastwerten der Farbkanäle im sichtbaren Bereich noch keine genaue Rekonstruktion von spektralen Farbreizen wie bei der Multispektraltechnik möglich ist, sollen hier Algorithmen untersucht werden, welche unter Kenntnis der typischen Eigenschaften von natürlichen Farbspektren eine angenäherte Schätzung des Lichtreizes in jedem Bildpunkt gestatten und daraus möglichst genaue Farbwerte liefern. Hierbei sollen sowohl die erreichbare Farbtreue als auch Metamerieeigenschaften für unterschiedliche Lichtquellen und unterschiedliche Beobachter untersucht und optimiert werden. Die Ergebnisse sollen eine Eingrenzung der prinzipiell mit der Sechskanaltechnik erreichbaren Qualität und eine Einordnung ihrer Leistungsmerkmale im Bereich zwischen der heutigen Dreikanaltechnik und der präzisen Multispektraltechnik ermöglichen.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen