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Klimawandel und Wildtiere: Welche klimaethischen Pflichten lassen sich gegenüber Wildtieren begründen

Fachliche Zuordnung Praktische Philosophie
Förderung Förderung seit 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 563397740
 
Am anthropogenen Klimawandel und seinen absehbar katastrophalen und zum Teil existenzbedrohenden Folgen für Menschen, Tiere und Pflanzen kann es heute keinen vernünftigen Zweifel mehr geben. Viele nichtmenschliche Tiere sind von den Folgen des anthropogenen Klimawandels in ähnlicher Weise negativ betroffen wie heutige und zukünftige Menschen. Sie sind in zunehmendem Maße von Überschwemmungen, Hitze, Dürre und der Zerstörung ihrer Lebensräume bedroht. Nichtmenschliche Tiere und deren Interessen spielen in der klimaethischen Diskussion bislang jedoch allenfalls eine unter- oder nachgeordnete Rolle. Vor diesem Hintergrund fragt das Forschungsprojekt danach, ob sich gegenüber Wildtieren klimaethische Pflichten begründen lassen und um welche Pflichten es sich dabei ggf. handelt. Mit Blick auf absehbare Interessen-Konflikte und Trade-offs (Abwägungen zwischen Menschen und nichtmenschlichen Lebewesen, Abwägungen zwischen Individuen und Arten; Abwägungen zwischen individuellen Tieren) soll aufgezeigt werden, welche Interessen und Belange im konkreten Fall auf dem Spiel stehen und wie diese zu gewichten sind, und ein Vorschlag formuliert werden, wie politische Strukturen und Verfahren aussehen könnten, die geeignet sind, den im Projekt herausgearbeiteten klimaethischen Verpflichtungen gerecht zu werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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