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5-Laser Zellsortierer mit bildgebender Technologie

Fachliche Zuordnung Grundlagen der Biologie und Medizin
Förderung Förderung in 2025
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 567878841
 
Die synthetische Biologie kombiniert Prinzipien aus der Biologie, dem Ingenieurwesen und der Informatik, um neue biologische Systeme zu entwerfen und zu konstruieren oder bestehende Systeme für nützliche Zwecke umzuprogrammieren. Das Gebiet wird grob in zwei Bereiche unterteilt: Top-down- und Bottom-up-Synthetische Biologie. Beim Bottom-up-Ansatz werden biologische Systeme von Grund auf neu aufgebaut, indem molekulare Komponenten wie DNA, RNA und Proteine in Lipidbläschen zusammengesetzt werden. Im Gegensatz dazu geht der Top-down-Ansatz von bereits existierenden biologischen Zellen aus und verändert oder vereinfacht natürliche Organismen, indem er ihre Genome umgestaltet, um gewünschte Eigenschaften oder Funktionen zu erreichen. An der Heidelberger Universität verfolgen die Mitglieder unserer Gemeinschaft beide Ansätze. Wir setzen Techniken wie DNA- und RNA-Origami, Optogenetik, CRISPR-Technologien und erweiterte Genomik und Proteomik ein, um zelluläre Systeme zu untersuchen und zu manipulieren, um unser Verständnis zellulärer Prozesse zu verbessern, was in direktem Zusammenhang mit unseren Bemühungen steht, sie zu verändern. Die Fähigkeit, Zellen auf der Grundlage der subzellulären Lokalisierung, der Proteinexpression und der zellulären Organisation präzise zu sortieren, würde uns die Möglichkeit geben, synthetische Modelle und molekulare Werkzeuge zu optimieren und krankheitsbezogene Mechanismen auf zellulärer Ebene zu verstehen. Dank einer neuen Technologie, die Bildgebung und FACS miteinander verbindet, sind solche fortschrittlichen Sortiermöglichkeiten gerade erst verfügbar geworden. Hier beantragen wir also ein FACS mit Bildgebungstechnologie, mit dem wir Zellen nach morphologischen und subzellulären Merkmalen sortieren können. Das Instrument soll in der Flusszytometrie und FACS Core Facility untergebracht werden.
DFG-Verfahren Forschungsgroßgeräte
Großgeräte 5-Laser Zellsortierer mit bildgebender Technologie
Gerätegruppe 3500 Zellzähl- und Klassiergeräte (außer Blutanalyse), Koloniezähler
Antragstellende Institution Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
 
 

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