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LILA: Die nächste Generation von hybriden Analysesystemen für planetare Missionen
Antragstellerinnen / Antragsteller
Professor Dr. Bernd Abel; Professorin Dr.-Ing. Sabine Klinkner
Fachliche Zuordnung
Analytische Chemie
Mineralogie, Petrologie und Geochemie
Mineralogie, Petrologie und Geochemie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 569629267
Dieses Projekt untersucht die Fähigkeiten und das wissenschaftliche Potenzial des neu entwickelten LILA-Instruments (Laser-Induced Breakdown Spectroscopy & Laser Ablation Mass Spectrometry), das sich derzeit als Prototyp befindet. LILA wurde als kompaktes, integriertes System für die Planetenerkundung konzipiert und vereint LIBS- und LAMS-Techniken, um eine umfassende Element-, Isotopen- und Molekülanalyse von Planetenmaterialien in Vakuum- und Niederdruckumgebungen wie denen auf Mond und Mars zu ermöglichen. Unter Verwendung einer gemeinsamen Laserquelle kombiniert LILA optische Emissionsspektroskopie mit einem miniaturisierten Orbitrap-Massenanalysator für hochauflösende Detektion. Die zentrale Hypothese ist, dass die synergistische Nutzung dieser Methoden eine beispiellose In-situ-Charakterisierung geologischer und organischer Verbindungen ermöglichen wird, was zum Verständnis von Planetenoberflächenprozessen beiträgt und die Ressourcensuche für zukünftige Missionen unterstützt. Ziel dieses Projekts ist es, LILA als analytisches Werkzeug der nächsten Generation für den Einsatz auf Rovern und Landern in der Planetenforschung zu etablieren.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Tschechische Republik
Kooperationspartner
Professor Jozef Kaiser, Ph.D.; Petr Kubelik, Ph.D.
