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Frieden und Erhaltung der Ökologie in umstrittenen Meeresgebieten
Antragstellerin
Professorin Dr. Denise Margaret Matias
Fachliche Zuordnung
Ökologie und Biodiversität der Pflanzen und Ökosysteme
Förderung
Förderung seit 2025
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 569670972
Das Projekt „Peace and Conservation of Ecology in Disputed Seas“ (PaCE) schlägt einen interdisziplinären Ansatz vor, um dem Verlust der Biodiversität und den geopolitischen Spannungen im Südchinesischen Meer (SCS) und im West-Philippinischen Meer (WPS) zu begegnen, einer Region in Asien, die reich an mariner Biodiversität, aber stark umstritten ist. Das Neue an PaCE ist die Integration von Natur- und Sozialwissenschaften, um „Naturschutz durch Frieden“ und „Wissenschaftsdiplomatie“ vorzuschlagen. Es stützt sich auf Rahmenwerke wie Ostroms „Social-Ecological Systems“ und das DPSIR-Modell (Driver-Pressure-State-Impact-Response), das angepasst wurde, um Gerechtigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Es wird auch den konzeptionellen Rahmen der Wissenschaftsdiplomatie nutzen, der gemeinsam von der Royal Society und der American Association for the Advancement of Science (AAAS) entwickelt wurde. Letztlich zielt PaCE darauf ab, die Friedenskonsolidierung voranzutreiben, die Lebensgrundlagen vor Ort zu verändern und Wege für eine wissenschaftsbasierte Politik zu ebnen, die der biologischen Vielfalt und der regionalen Stabilität in der SCS/WPS Priorität einräumt.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Niederlande, Taiwan
Partnerorganisation
National Science and Technology Council (NSTC); Nederlandse Organisatie voor Wetenschappelijk Onderzoek (NWO)
Kooperationspartnerinnen
Professorin Dr. Ting-Chun Kuo; Professorin Dr. Aisa Manlosa
