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Sprachliche Statusdifferenzierung in polynesischen Gesellschaften (F03*)
Fachliche Zuordnung
Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 442261292
Das Teilprojekt erforscht die sprachliche Humandifferenzierung nach Status in den stratifizierten Gesellschaften Polynesiens ausgehend von der Unterscheidung der „Häuptlinge“ von der gemeinen Bevölkerung. Zentrale Fragen sind: Mit welchen referenziellen und indexikalischen Mitteln werden gesellschaftliche und familiäre Statusasymmetrien im Maori und im Tonganischen hergestellt? Wo hat sich in Polynesien die Unterscheidung bis hin zur Distanzherstellung durch sprachliche Tabus auf- bzw. abgebaut? Das Projekt untersucht dabei auch die Interaktion von sprachlichen Strukturen und Sprechweisen mit situierten Praktiken wie proxemischer Kontaktmeidung, Sitzanordnungen und Geschenktausch.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Antragstellende Institution
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Teilprojektleiterin
Dr. Svenja Völkel
