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Photoelektronische Phänomene von Halogenid-Perowskiten in keramischer Matrix

Fachliche Zuordnung Experimentelle Physik der kondensierten Materie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 572789182
 
Dieses Forschungsprojekt konzentriert sich auf die Entwicklung und eingehende Charakterisierung multiporöser Kohlenstoffelektrodenmatrizen für optoelektronische Bauelemente auf Perowskitbasis, insbesondere Solarzellen und Memristoren. Ziel ist es zu untersuchen, wie die maßgeschneiderte Mikrostruktur der Kohlenstoffelektroden, die Grenzflächen und die Zusammensetzung der Perowskite den Ladungstransport, die Ionenmigration und das Hystereseverhalten in den Bauelementen beeinflussen. Die Architektur des multiporösen Kohlenstoffs wird so entwickelt, dass sie eine große Oberfläche, einen verbesserten Grenzflächenkontakt mit der Perowskitschicht und verbesserte Wege für die Ladungsextraktion bietet und gleichzeitig als Barriere für das Eindringen von Feuchtigkeit und Sauerstoff dient. Um die Auswirkungen der Kohlenstoffmatrix auf den Betrieb des Bauelements zu bewerten, wird eine Reihe fortschrittlicher Charakterisierungsverfahren eingesetzt, um die optoelektronischen Eigenschaften, die kristallographische Struktur und die Ladungsträgerdynamik zu beurteilen. Dazu gehören Strom-Spannungs-Sweeps, Kelvinsondenmessungen im Querschnitt einer Probe und zeitaufgelöste spektroskopische Messungen zur Unterscheidung von elektronischer und ionischer Ladungsmigration.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Internationaler Bezug Japan
Kooperationspartner Professor Dr. Seigo Ito
 
 

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