Detailseite
Projekt Druckansicht

Datenbank der Schreiberhände in ausgewählten deutschen Klöstern im 11. Jahrhundert

Antragstellerin Dr. Gaia Clementi
Fachliche Zuordnung Mittelalterliche Geschichte
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 574936705
 
Im Bereich der mittelalterlichen Paläographie wurden Schreibstuben und -schulen des 9. bis 12. Jahrhunderts mit ihren paläographischen Merkmalen und typischen Schriften, Beziehungen der Schreibzentren zueinander sowie bereits bekannte Kopisten eingehend untersucht. Die zunehmend verbreitete Praxis der Handschriften-Digitalisierung und die Priorität der Datenvernetzung zeigen jedoch immer deutlicher nicht nur die eingeschränkte Nutzbarkeit solcher paläographischen Untersuchungen auf, sondern auch das Bedürfnis, einen raschen Einblick in die Schriften durch die Verknüpfung zu entsprechenden Digitalisaten zu gewinnen und auch anonyme Schreiber abrufen zu können. Dieser Antrag schlägt eine Datenbank der Schreiberhände in ausgewählten deutschen Klöstern im 11. Jahrhundert vor. Die Datenbank wird als relationale Datenbank strukturiert werden, digitale Tafeln zur Verfügung stellen und als einschlägiges Hilfsmittel für paläografische und kodikologische Forschungen dienen. Ein Leitgedanke des Vorhabens wird 'Verlinken statt Verdoppeln' sein. Dies wird nicht nur im Vorhaben selbst Arbeit sparen, sondern den Nutzwert, namentlich die Möglichkeit maschineller Auswertung, für alle verknüpften Projekte vermehren, zumal zwei Datenbanken, die beide mit der relationalen Datenbank der Schreiberhände verknüpft werden, dann mittelbar auch miteinander verknüpft werden.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

Zusatzinformationen

Textvergrößerung und Kontrastanpassung