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Wasserstoffeinfluss auf Cr-Si Legierungen
Antragstellerin
Dr. Nataliya Yadzhak
Fachliche Zuordnung
Mechanische Eigenschaften von metallischen Werkstoffen und ihre mikrostrukturellen Ursachen
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 575677013
Wasserstoff wird heutzutage als wichtiger Faktor für zukünftige Entwicklungen in den Bereichen Wirtschaft, Energieversorgung und Umweltschutz angesehen. Aus werkstoffwissenschaftlicher Sicht wirkt Wasserstoff jedoch oft nachteilig auf metallische Werkstoffe, indem er eine Versprödung dieser Werkstoffe verursacht und zu einem vorzeitigen Versagen führt. Das beantragte Forschungsvorhaben ist auf die Grundlagenforschung zur Untersuchung der Interaktion zwischen Wasserstoff und der Mikrostruktur von Cr-Si-Legierungen ausgerichtet. Der Zusammenhang zwischen der Wasserstoffkonzentration und den physikalischen und mechanischen Eigenschaften der Legierungen wird als grundlegender Indikator für die Wasserstoffauswirkungen dienen. Darüber hinaus werden die Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung der Legierungen im Hinblick auf eine unterschiedliche Empfindlichkeit gegenüber Wasserstoffversprödung, die vor allem auf die Rolle der intermetallischen Phasen zurückzuführen ist, einen Beitrag zur materialwissenschaftlichen Forschung auf grundlegender Ebene leisten. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl Metallische Werkstoffe der Universität Bayreuth (UBT) und der Abteilung für Diagnostik der Korrosions- und Wasserstoffdegradation von Werkstoffen am Karpenko Physikalisch-Mechanischen Institut der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine (KPMI) durchgeführt. Das Projekt wird im Rahmen der internationalen Fördermaßnahme der DFG zur Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern und des DFG-Sonderprogramms für die Ukraine eingereicht. Die Arbeitsgruppe an der UBT ist auf die Entwicklung und Charakterisierung neuartiger Legierungen spezialisiert und hat Erfahrung mit der Untersuchung der Cr-Si-Legierungen, während die Forschungsgruppe am KPMI umfangreiche Expertise zum Einfluss von Wasserstoff auf metallische Werkstoffe besitzt. Die Verknüpfung des Fachwissens beider Gruppen ermöglicht die Durchführung von Forschungsarbeiten im Rahmen des vorgeschlagenen Projekts auf einem hohen Niveau.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Ukraine
Großgeräte
Wasserstoffanalysator
Gerätegruppe
1510 Geräte zur Elementaranalyse
ausländ. Mitantragstellerin
Professorin Dr. Olha Zvirko
