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Der Einfluss russischer Propaganda auf Narrative unter ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland

Fachliche Zuordnung Publizistik und Kommunikationswissenschaft
Empirische Sozialforschung
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 578652845
 
Dieses Forschungsprojekt untersucht die Mechanismen, durch die russische Propaganda die Bildung von Narrativen unter ukrainischen Geflüchteten in Deutschland beeinflusst. Ziel des Projekts ist es, zu verstehen, wie vertriebene Menschen Medienbotschaften im Kontext von erzwungener Migration und Anpassung an ein neues soziokulturelles Umfeld interpretieren, wahrnehmen und möglicherweise verinnerlichen. Das Forschungsvorhaben verfolgt die folgenden Ziele: 1. Identifizierung zentraler Themen, Symbole und sprachlicher Konstruktionen, die die Wahrnehmung propagandabezogener Medieninhalte unter ukrainischen Geflüchteten in Deutschland prägen. Besonderes Augenmerk gilt Desinformationsnarrativen, die Solidarität schwächen, innergruppliche Konflikte anheizen und das Verständnis des soziopolitischen Kontextes verzerren können. 2. Analyse der Wahrnehmung propagandistischer Botschaften durch ukrainische Geflüchtete, des Ausmaßes ihrer Akzeptanz und Internalisierung sowie der Auswirkungen solcher Narrative auf Identität, soziales Verhalten, emotionale Reaktionen und die Wahrnehmung der Ukraine, der Europäischen Union und der Aufnahmegesellschaft. 3. Erarbeitung empirisch fundierter Schlussfolgerungen, die als Grundlage für Empfehlungen an staatliche Institutionen, zivilgesellschaftliche Organisationen und medienpädagogische Initiativen dienen können, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber Desinformation zu stärken und demokratische Werte innerhalb von Migrantengemeinschaften zu festigen.
DFG-Verfahren Stelle
 
 

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