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Antitranszendentalismus? Synthetizität und Anschauung in der Philosophie der Mathematik im Wiener Kreis. Fallstudien zu Hahn, Schlick und Carnap.

Antragstellerin Professorin Dr. Tabea Rohr
Fachliche Zuordnung Geschichte der Philosophie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 580523671
 
Während Neukantianismus und Phänomenologie als Fortführungen der Kantischen Transzendentalphilosophie verstanden wurden, galt der logische Empirismus lange als deren Gegenentwurf. Neuere Forschungen haben jedoch gezeigt, dass insbesondere im Frühwerk Rudolf Carnaps und Moritz Schlicks transzendentalphilosophische und phänomenologische Bezüge fortbestehen, deren Reichweite mit dem Übergang zur Wiener Phase umstritten ist. Das Projekt untersucht die Rolle der Anschauung - als Herzstück einer transzendentalphilosophischen Philosophie der Mathematik - in der Philosophie des Wiener Kreises mittels Fallstudien zu Hans Hahn, Rudolf Carnap und Moritz Schlick. Durch werk- und ideengeschichtliche Analysen rekonstruiert es Brüche, Verschiebungen und Kontinuitäten in der Philosophie der Mathematik von drei Protagonisten des Wiener Kreises und leistet damit einen Beitrag zur Erforschung zentraler philosophiegeschichtlicher Zusammenhänge des frühen 20. Jahrhunderts.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
 
 

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