Detailseite
Projekt Druckansicht

Untersuchung der funktionellen Bedeutung von CD90⁺ Stromazellen in der Pathophysiologie neuropathischer Schmerzen

Fachliche Zuordnung Molekulare und zelluläre Neurologie und Neuropathologie
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 582845043
 
Unser Projekt wird Millionen von Menschen betreffen, die derzeit an therapieresistenten chronischen neuropathischen Schmerzen leiden. Aufbauend auf aktuellen Erkenntnissen in diesem Forschungsfeld wollen wir untersuchen, ob CD90⁺ Stromazellen dafür verantwortlich sind, dass neuropathische Schmerzen auch in Abwesenheit klassischer Entzündungsreaktionen persistieren. Auf Basis dieses Wissens sollen neuartige analgetische Zielstrukturen identifiziert werden. Wir werden: 1) Große klinische Kohorten nutzen, um zu testen, ob die Häufigkeit von CD90⁺ Stromazellen mit neuropathischen Schmerzen beim Menschen korreliert. 2) Neue humanbasierte in vitro Modelle einsetzen, um eine kausale Verbindung zwischen Subtypen von CD90⁺ Stromazellen und Hyperexzitabilität peripherer Neuronen nachzuweisen. 3) Definierte neue analgetische Zielstrukturen in in vitro- und in vivo-Modellsystemen testen. Unser Ziel ist es, zu verstehen, warum einige Personen neuropathische Schmerzen entwickeln, während andere trotz vergleichbarem Nervenschaden symptomfrei bleiben. Das Projekt wird zudem den Weg für verbesserte diagnostische Verfahren ebnen, um das Vorliegen und die Art einer Neuropathie individuell zu bestimmen, und vor allem neue gezielte Behandlungsstrategien entwickeln, die darauf abzielen, die zugrunde liegende Ursache chronischer neuropathischer Schmerzen in der Peripherie zu beseitigen.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Internationaler Bezug Großbritannien, Polen, Schweiz, Türkei
 
 

Zusatzinformationen

Textvergrößerung und Kontrastanpassung