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Die Rolle heterotypischer Zell-Zell-Interaktionen für den Lipidtransport im Gehirnendothelium
Antragsteller
Dr. Lars Kuerschner
Fachliche Zuordnung
Zellbiologie
Biochemie
Biochemie
Förderung
Förderung seit 2026
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 583214005
In diesem Projekt untersuchen wir den selektiven Lipidtransport über die Blut-Hirn-Schranke (BHS) und die Rolle heterotypischer Zell-Zell- Interaktionen für diesen Prozess. Wir prüfen die Hypothese, dass die Barriere, die den selektiven Lipidimport ins Gehirn vermittelt, ein mehrstufiger Prozess ist und den lokalen Lipidstoffwechsel einschließt. Das Projekt untersucht den individuellen Beitrag der beteiligten Hauptzelltypen der BHS, kapillare Endothelzellen, Perizyten und Astrozyten, indem deren Aktivitäten bei Lipidaufnahme, Lipidstoffwechsel und Lipidtransport charakterisiert werden. Dabei wird besonders die Rolle der Zell-Zell-Konnektivität – physikalisch und metabolisch – für diese Prozesse untersucht. Mithilfe des Mausmodells sollen komplementäre Experimente mit zunehmender Komplexität (in vitro und in vivo) durchgeführt werden. Besonders hervorzuheben ist die, im Projekt eingesetzte Alkin-Lipid-Tracer- Technologie welche eine neue Ära in der Lipidbiologie und der Metabolismusforschung eröffnet hat. Diese nichtradioaktiven Tracer sind voll kompatibel mit modernen analytischen Methoden und ermöglichen daher eine korrelative Verfolgung der Lipidlokalisation und des Metabolismus bei höchster räumlicher und analytischer Auflösung in bisher nicht gekannter Weise. Wir werden Alkin-Lipid- Tracing mit modernster Analytik kombinieren, einschließlich Super- Resolution-Mikroskopie und quantitativer Massenspektrometrie (MS) - Lipidomics. Von diesem technologischen Vorsprung profitierend, wird dieses Projekt wichtige Einblicke in den komplexen Prozess der selektiven Lipidaufnahme in das Gehirn von Säugetieren liefern.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
