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Salz- und Süßwasserprozesse verändern die Schichtung im sich verändernden Arktischen Ozean

Fachliche Zuordnung Physik, Chemie und Biologie des Meeres
Förderung Förderung seit 2026
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 583567708
 
Der obere Arktische Ozean verändert sich derzeit dramatisch. Die sommerliche Meereisfläche hat sich seit den 1970er Jahren etwa halbiert und der obere Ozean hat sich um 0,8°C erwärmt. Veränderungen wurden auf der atlantischen und pazifischen Seite sowie in der zentralen Arktis beobachtet, aber viele Beobachtungen wurden bisher noch nicht synergetisch analysiert. Insbesondere das starke Schmelzen des Meereises hängt mit Veränderungen der Schichtung des oberen Ozeans zusammen, die in den kalten arktischen Gewässern vom Salzgehalt dominiert wird. Langzeitbeobachtungen (20 Jahre) von eisgestützten, driftenden Messplattformen ("Bojen") und Satellitendaten werden hier gemeinsam analysiert, einschließlich Beobachtungen der Meereiseigenschaften und des oberen Ozeans. Ziel ist es, Rückkopplungsprozesse zu identifizieren und den relativen Beitrag des Meereises auf die Austauschprozesse von Salz- und Süßwasser im oberen Ozean zu bestimmen. Diese Prozesse verändern wiederum die Ozeanschichtung und wirken sich auf die Veränderungen des Meereises und des oberen Arktischen Ozeans insgesamt aus. In einer Synthese werden die Ergebnisse dieser Studie mit Ergebnissen aus anderen Analysen zum Ozean- und Meereisaustausch mit niedrigeren Breiten verglichen. Dadurch erlangen wir ein besseres Verständnis der regionalen Ursachen für das Schmelzen des Meereises und für Veränderungen in der Schichtung der oberen Ozeanschichten in der Arktis.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Internationaler Bezug Taiwan
Kooperationspartner Professor Dr. Ying-Chih Fang
 
 

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