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Learning and decision making as predictors of treatment outcome in alcohol use disorder

Fachliche Zuordnung Biologische Psychiatrie
Förderung Förderung von 2012 bis 2020
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 186318919
 
In Projekt 2 werden 130 alkohol-abhängige Patienten nach dem Entzug sowie 40 Alters und Geschlechts ¿ gematchte, gesunde Kontrollprobanden untersucht. Alle Probanden werden mit einem Training durch die Zooming Joystick Task (ZJT) behandelt, bei der gewohnheitsmäßiges Annäherungsverhalten gegenüber Alkohol verändert wird. Das grundlegende Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen 1) welche behaviouralen und neuronalen lernbezogenen Veränderungen durch das ZJT Training modifiziert werden und den Behandlungserfolg innerhalb einer 6 Monatsdauer voraussagen (primäre AV: Rückfall, sekundäre AV: Trinkmenge bei Rückfall), 2) wie jene Veränderungen mit klinischen und psychosozialen Faktoren interagieren, welche zum Rückfallgeschehen beitragen. Darüber hinaus ist ein Ziel des Projekts 3) Daten für genetische und bildgebende und komputationale Analysen bereitzustellen. Wir werden zudem Geschlechterunterschiede bezüglich der bildgebenden Lernparameter analysieren. Alle alkoholabhängigen Patienten werden im stationären Setting entzogen, erhalten anschließend 6 sukzessive Trainingseinheiten mit dem ZJT in einem doppel-blinden Placebo-kontrollierten Design und werden über einen Zeitraum von 6 Monaten post Studieneinschluss mit Hilfe der Time-Line Follow back Prozedur begleitet (Follow-up). Klinische Untersuchungen, behaviourale Lernparadigmen und bildgebende Daten werden frühestens 4 Halbwertszeiten nach psychotroper Medikationseinnahme erhoben. Während der 6 monatigen Follow-ups werden die Patienten im zwei Wochen Abstand kontaktiert. fMRI Daten werden sowohl während eines Pavlovian-to- Instrumental Transfer Paradigmas als auch einer Arbeitsgedächtnisaufgabe erhoben. Lernparameter werden mit funktionellen Aktivierungen und prospektiver Alkoholeinnahme assoziiert, während für komorbide Erkrankungen, psychosoziale Variablen und neuroanatomische Schweregrade der Erkrankung kontrolliert werden.
DFG-Verfahren Forschungsgruppen
 
 

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