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Hochauflösendes Ion-Trap-Massenspektrometer mit Flüssigchromatographieanlage (HR ion trap LC)

Fachliche Zuordnung Wasserforschung
Förderung Förderung in 2012
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 222350714
 
Abbaustabile Transformationsprodukte rücken mehr und mehr ins Zentrum der Umweltforschung. Eine toxikologische und ökotoxikologische Bewertung dieser Stoffe und der Verfahren z.B. der Ab-wasserbehandlung, durch die sie ggf. gebildet werden ist damit nicht zielgerichtet möglich, da diese Transformationsprodukte nur selten käuflich erwerbbar sind. Eine zielgerichtete Synthese ist grund-sätzlich möglich, setzt aber die Kenntnis der chemischen Struktur voraus. Isolierung und Synthese sind teuer, aufwändig und langwierig und daher in Anbetracht der viele Zahl von abbaustabilen Trans-formationsprodukten, die nach Lage der Literatur in Zukunft zu erwarten sind, kaum möglich. Die An-wendung hochauflösender Massenspektrometrie erlaubt eine vergleichsweise schnelle und sichere Identifizierung, wenn weitere Informationen wie z.B. UV-Vis-Detektion, Struktur der Ausgangssubstanz und andere Kenntnisse herangezogen werden. Damit ist dann mittels moderner, computerbasierter Methoden wie z.B. Struktureigenschaftsbeziehungen schnell zumindest eine orientierende Bewertung aufgrund berechneter physikochemischer und (öko)toxischer Eigenschaften möglich. Diese Kenntnisse stehen dann auch im Rahmen der Nachhaltigen Chemie für das gezielte Design von Stoffen zur Verfügung, um künftig abbaustabile Transformationsprodukte zu verringern oder ganz zu vermeiden.In der Forschung zum initialen Biofilm der Zahnpellikel können mit der hochauflösenden Massenspekt-rometrie neue Biomarker erschlossen werden.
DFG-Verfahren Forschungsgroßgeräte
Gerätegruppe 1700 Massenspektrometer
Antragstellende Institution Leuphana Universität Lüneburg
 
 

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