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EXC 59:  Mathematik: Grundlagen, Modelle, Anwendungen

Fachliche Zuordnung Mathematik
Informatik
Wirtschaftswissenschaften
Förderung Förderung von 2006 bis 2018
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 24102279
 
Das Exzellenzcluster wird als Exzellenzzentrum "Hausdorff Center for Mathematics" der Universität Bonn eingerichtet. Die Strukturierung des Zentrums entspricht den Vorgaben des Rektorats und des Drittmittelgebers DFG. Das Hausdorff Center for Mathematics wird getragen von den circa 50 Professoren und Professorinnen an den folgenden sechs Instituten: dem Mathematischen Institut, dem Institut für Angewandte Mathematik, dem Forschungsinstitut für Diskrete Mathematik, dem Institut für Numerische Simulation, dem Institut für Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften und dem Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn als auswärtigem Kooperationspartner.
Das Hausdorff Center for Mathematics bündelt die Forschung in Mathematik und Mathematischer Ökonomie in Bonn. Der Bogen reicht dabei von klassischen Kernbereichen über die quantitative Modellierung in den Natur- und Sozialwissenschaften hin zu technologischen Anwendungen. Diese Bündelung soll neue Querverbindungen und einen einheitlich hohen Qualitätsmaßstab schaffen.
Das Hausdorff Center gliedert die Forschungsaktivitäten entlang mehrerer Forschungsfelder. Auf struktureller Seite hat das Hausdorff Center drei wesentliche Aufgaben:
(1) Den Aufbau einer Infrastruktur für ein internationales Gästeprogramm, das über mehrere Monate Themenschwerpunkte in allen Bereichen der Mathematik und mathematischer Ökonomie anbietet. Damit möchte sich das Hausdorff Center auch als Dienstleister für die weltweite "Scientific Community" positionieren.
(2) Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Hiermit ist dreierlei gemeint: Die Einrichtung von acht befristeten W2-Professuren im Stil der DFG-Nachwuchsgruppenleiterstellen, die Bereitstellung von 15 projektgebundenen Postdoktorandenstellen sowie die Vergabe von 30 Promotionsstipendien im Rahmen einer koordinierten Graduiertenausbildung.
(3) Die Verbreiterung der lokalen Basis. Damit ist in erster Linie die Einrichtung von fünf neuen dauerhaften W3-Professuren gemeint, die nach Ablauf der DFG-Förderung mit der Ausstattung von der Universität übernommen werden. Diese fünf Professuren sind ein Netto-Zuwachs für die sechs Institute. Mit der Einrichtung der Professuren werden drei Ziele verfolgt: das personelle Spektrum durch herausragende Forschungspersönlichkeiten zu ergänzen, führende Forscher aus dem Ausland nach Deutschland (zurück)zuholen und ein kandidatengetriebenes Besetzungsverfahren zu installieren.
DFG-Verfahren Exzellenzcluster
Beteiligte Institution Max-Planck-Institut für Mathematik
 
 

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