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Professorale Karrieremuster der Frühen Neuzeit: Entwicklung einer wissenschaftlichen Methode zur Forschung auf online verfügbaren und verteilten Forschungsdatenbanken der Universitätsgeschichte.

Fachliche Zuordnung Neuere und Neueste Geschichte (einschl. Europäische Geschichte der Neuzeit und Außereuropäische Geschichte)
Sicherheit und Verlässlichkeit, Betriebs-, Kommunikations- und verteilte Systeme
Wissenschaftsgeschichte
Förderung Förderung von 2016 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 317044652
 
Im Rahmen der Ausschreibung Forschungsdaten in der Praxis innerhalb des Förderprogramms Informationsinfrastrukturen für Forschungsdaten planen die Hochschule für Technik- Wirtschaft und Kultur Leipzig mit der Forschungsgruppe Agile Knowledge Engineering and Semantic Web (AKSW) und die Herzog August-Bibliothek in Wolfenbüttel in einem Verbundprojekt, gemeinsam mit Partnern aus der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Professorenkataloge und dem europäischen Forschungsnetzwerk zur Universitätsgeschichte - Héloïse, eine Fragestellung auf dem Gebiet der prosopographischen Forschung über unabhängige und im World Wide Web online verfügbare Datenbanken zu beantworten. Die Fragestellung Karriermustern deutscher Professoren vom späten 16. bis 18. Jahrhundert ist beispielhaft für die prosopographische Forschung, in welcher die Auswertung von gesammelten Informationen über Gruppen historischer Personen erfolgt. Dabei bezieht sich die Fragestellung auf eine Epoche, welche durch die Professorenkataloge der im Projekt kooperierenden Partner, dem Catalogus Professorum Lipsiensium und dem Catalogus Professorum Helmstadiensium abgedeckt sind. Innerhalb des geplanten Projektes soll eine Methode entwickelt werden, welche bekannte Forschungsmethoden aus den Geisteswissenschaften und der Informatik zusammenführt. Eine Vorarbeit stellt hier der Vorschlag für das Heloise Common Research Modell (HCRM) zur projektübergreifenden Forschung im Bereich der Universitätgeschichte im Europäischen Netzwerk Heloise dar. Das HCRM, konzipiert als Schichtenarchitektur, erlaubt die unabhängige Forschung und Entwicklung auf den der Abstraktionsebenen: Repository Layer, Application Layer und Research Interface Layer. Im Rahmen des geplanten Forschungsvorhaben soll eine Methode auf dem HCRM entwickelt, und durch die Beantwortung der Forschungsfrage, evaluiert werden.
DFG-Verfahren Forschungsdaten und Software (Wiss. Literaturversorgung und Informationssysteme)
 
 

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