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Genusverarbeitung in der Sprachproduktion

Fachliche Zuordnung Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft, Experimentelle Linguistik, Typologie, Außereuropäische Sprachen
Förderung Förderung von 1999 bis 2002
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5193644
 
Die beiden hier beantragten Studien untersuchen die Verarbeitung von Genusinformation beim lexikalischen Zugriff in der Sprachproduktion. Ihnen liegt die Hypothese zugrunde, daß das Genus, als lexikalisches Organisationsmerkmal, nicht nur Effekte auf der Lemmaebene, d.h. beim Zugriff auf die semantisch-syntaktische Information eines Nomens verursacht, sondern auch auf der Lexemebene, d.h. beim Abruf seiner phonologischen Information. Unter Einbeziehung von Latenzzeitparadigmen und unter Verwendung eines neuen Sprechfehlerinduktionsparadigmas soll der Einfluß des Genus auf beiden Verarbeitungsebenen nachgewiesen werden.
DFG-Verfahren Schwerpunktprogramme
 
 

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