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Aktivierung intrazellulärer Calcium-abhängiger Proteasen (Calpaine) bei experimenteller zerebraler Ischämie

Fachliche Zuordnung Klinische Neurologie; Neurochirurgie und Neuroradiologie
Förderung Förderung von 2000 bis 2003
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 5299402
 
Die Zerstörung der intrazellulären Strukturproteine (sog. Zytoskelett) nach fokaler zerebraler Ischämie stellt eine relativ frühe Störung dar. In eigenen Vorarbeiten konnte gezeigt werden, daß Calpaine, eine Calcium-abhängige Gruppe der intrazellulären Proteasen, vermehrt bei der transienten fokalen zerebralen Ischämie in der Infarktzone nachgewiesen werden können. Der Schwerpunkt des jetzt beantragten Vorhabens soll aufbauend auf diesen Vorarbeiten die pathophysiologischen Veränderungen klären. Hierzu wird das Modell der experimentellen transienten fokalen cerebralen Ischämie benützt. Untersuchungsmethoden sind Infarktgrößenvolumetrie, Immunhistochemie, Western-blot, histologische Zymographie, Northern-blot und FISHAnalyse. Im weiteren soll der Einfluß verschiedener CalpainInhibitoren studiert werden. Die zu überprüfende Hypothesen wären, dass abhängig von verschiedenen Zeiten von Ischämie/Reperfusion der Anteil Calpain-positiver Zellen und des aktivierten Calpains steigt, die Konzentration der Spaltprodukte ansteigt und die Konzentration der zytoskelettalen Proteine abnimmt, durch den Einsatz von Calpain-Inhibitoren das Ausmaß des Infarktes reduziert werden kann, die Calpainaktivität und die Zahl Calpain-positiver Zellen, sowie die Konzentration der Spaltprodukte abnimmt und die zytoskelettalen Proteine erhalten werden können.
DFG-Verfahren Sachbeihilfen
Beteiligte Person Dr. Martin Liebetrau
 
 

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