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Untersuchungen zum Verhältnis von , und in den Opern Giuseppe Verdis

Antragstellerin Birgit Schmidt
Fachliche Zuordnung Musikwissenschaften
Förderung Förderung von 2009 bis 2010
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 133119401
 
Diese Studie zeigt, dass die Oper eine gattungsimmanente Dramaturgie besitzt, die sich hinter dem äußeren Verlauf des Dramas auf innere Strukturen der Vertonung stützt. Als Untersuchungsgegenstand wurde das Werk Giuseppe Verdis ausgewählt, da dieser Komponist sich mit namhaften Stoffen der Weltliteratur auseinandersetzt und dabei musikalische Dramen schafft, die in ihren dramaturgischen Ansprüchen dem Sprechtheater in nichts nachstehen. Die Analysen konzentrieren sich auf den Beginn der Oper und seine Bedeutung für die Dramaturgie des jeweiligen Werkes. An diesem Punkt sind für den Komponisten zunächst die musikalisch-formalen Forderungen der konventionellen bestimmend; er muss aber auch die dramaturgischen Notwendigkeiten des (emotionale bzw. rationale Vorbereitung des Zuschauers auf das Drama) berücksichtigen. Verdi gelingt es, diese scheinbare Unvereinbarkeit aufzulösen und die instrumentalen Einleitungen und Eröffnungsszenen so aussagekräftig in die jeweilige Dramaturgie eines Werkes einzubinden, dass sich ein ehemals undramatisches Eingangszeremoniell zum wichtigen Bestandteil des Dramas wandelt.
DFG-Verfahren Publikationsbeihilfen
 
 

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