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Dünnschichtabscheidung von supraleitenden oxidischen Eisen-Arsenid-Verbindungen mittels gepulster Laserdeposition
Antragstellerin
Dr. Silvia Haindl
Fachliche Zuordnung
Experimentelle Physik der kondensierten Materie
Förderung
Förderung von 2009 bis 2012
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 142665267
Zu Beginn des Jahres 2008 wurde Supraleitung in dem Oxipnictid LaO1-x FxFeAs entdeckt. Kurz darauf wurden durch Seltenerdsubstitution Sprungtemperaturen bis zu 55 K erreicht. Die Forschung an den „Hochtemperatursupraleitern auf FeAs-Basis“ erlebt seither einen enormen Aufschwung, da in kürzester Zeit eine Reihe neuer supraleitender Verbindungen synthetisiert werden konnten. Im Science Magazin wurden die neuen Supraleiter 2008 zu einem Top-10 –Thema gewählt. Neben den Oxipnictiden SEO1-x FxFeAs (bzw. SEFeAsO1-δ) sind dies auch intermetallische Verbindungen des Typs AFe2As2 und FeSe. Zur Aufklärung des Mechanismus der Supraleitung in diesen neuen Verbindungen ist es von enormer Wichtigkeit, texturiertes Material zur Verfügung zu haben. In diesem Projekt sollen epitaktische Schichten aus SEO1-x FxFeAs (SE = La, Sm, Gd) mittels gepulster Laserdeposition hergestellt werden. Ein weiteres Ziel ist die Charakterisierung der supraleitenden Transporteigenschaften der hergestellten Schichten, insbesondere deren Anisotropie-Verhalten. Die geplante Analyse der Flussverankerung bzw. der Transportstromeigenschaften kann die Frage klären, inwieweit eine technische Nutzung und Einsatzfähigkeit dieser neuen Materialien erfolgversprechend ist.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Beteiligte Person
Professor Dr. Bernhard Holzapfel