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Die perianalen Fisteln

Subject Area General and Visceral Surgery
Term from 2009 to 2011
Project identifier Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Project number 152382220
 
Erstmalig wird die bisher unbekannte Lebensbahn des von uns erstmalig definierten anorectalen Kontinenzorgans und der dort entstehenden Fistelkrankheit abgehandelt. Eine unvermeidliche Abschlusskrafteinbuße wird therapeutisch verstärkt, aber meist toleriert. Im schwersten Fall kann heute ein Schrittmacher helfen. Wir begegnen hier Naturgesetzen, die immer ausserhalb menschlicher Einflussnahme bestehen. Einige wurden von uns erst endeckt. 1. Die Grundlage ist ein Krankengut in einer Hand. Ergebnisse: Das Kontinenzorgan wird vom zentralen Nervensystem gesteuert. Seine Leistung im Kindesalter aufgebaut, versiegt mit dem zunehmenden Lebensalter. 2. Unsere Entdeckung der Muskelspontanaktivität des Sphinkterbeckenbodenraums und des von uns erstmals beschriebenen kloakogenen Segments im unteren Rektumviertel bedingen eine neue Beurteilung des gesunden und kranken Kontinenzorgans. 3. Die manchmal sehr schwer und nur chirurgisch zu beseitigende Fistelkrankheit schwächt das Kontinenzorgan und kann es bei den häufigen Rückfällen der Krankheit vernichten. Das ist bisher nicht zureichend bekannt. 4. Diese Kenntnisse vorausgesetzt ist heute eine Beurteilung des Einzelfalls und dessen individuelle Therapie nach unseren Untersuchungen und Ergebnissen möglich.
DFG Programme Publication Grants
Participating Person Professor Dr. H. H. Hansen
 
 

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