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Reformagenden, Politikdiffusion und die Konsequenzen innerparteilicher Positionierung (C02)
Fachliche Zuordnung
Politikwissenschaft
Förderung
Förderung von 2010 bis 2021
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 139943784
Im Projekt wird der Frage nachgegangen, wie innerparteiliche Entscheidungsprozesse mitbestimmen, welche Reformvorhaben Parteien verfolgen und wie diese schlussendlich implementiert werden. In einem ersten Schritt wird ein theoretischer Ansatz entwickelt und später empirisch überprüft, der die Effekte innerparteilicher Konflikte auf die Wahrnehmung der Parteien seitens der Bürger modelliert. Im zweiten Schritt liegt der theoretische wie empirische Fokus auf der Analyse von Netzwerken zwischen Parlamentsabgeordneten und wie diese deren legislative Tätigkeit beeinflussen. Das Projekt konzentriert sich drittens auf den Einfluss innerparteilicher Konfliktmuster auf die Policy-Diffussion im Rahmen der Ausarbeitung einer Gesamtposition der Partei. Konkret soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern der Grad der Partizipationsmöglichkeiten der Mitglieder beeinflusst, ob Parteien sich bei der Ausarbeitung ihrer Parteiprogramme und Reformpläne an anderen inländischen oder ausländischen Parteien orientieren und ihre Programmatik übernehmen.
DFG-Verfahren
Sonderforschungsbereiche
Teilprojekt zu
SFB 884:
Politische Ökonomie von Reformen
Antragstellende Institution
Universität Mannheim
Teilprojektleiter
Professor Dr. Thomas Bräuninger; Professor Dr. Marc Debus