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Core Projekt 4 - Exploratories for large-scale and long-term functional biodiversity research - zentrales Datenmanagement
Antragstellerin
Professorin Dr. Birgitta König-Ries
Fachliche Zuordnung
Ökologie und Biodiversität der Pflanzen und Ökosysteme
Datenmanagement, datenintensive Systeme, Informatik-Methoden in der Wirtschaftsinformatik
Datenmanagement, datenintensive Systeme, Informatik-Methoden in der Wirtschaftsinformatik
Förderung
Förderung seit 2011
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 193925721
Die Bedeutung von Daten und ihrer Wiederverwendung in Synthese und Langzeituntersuchungen ist in den Biodiversitäts-Exploratorien unumstritten. Schon zu Beginn des Programms wurden eine Datenrichtlinie verabschiedet und eine zentrale Datenbank implementiert. Dieser frühe Fokus auf Datenhaltung inkl. deren aktiven Kuration sowie die konsequente, benutzergetriebene Verfolgung des Themas haben zu einer hohen Akzeptanz geführt. Die zentrale Datenbank bietet eine Umgebung für Datenaustausch und einfache Wiederverwendung, wodurch Synthesearbeiten stimuliert und unterstützt werden. Sie bietet unterschiedlichen Zielgruppen spezifischen Werkzeuge zur Verfügung: den lokalen Managementteams und dem zentralen Projektbüro bietet sie Tools zur Verwaltung der Feldarbeiten und zur Bereitstellung allgemeiner Informationen. Den Wissenschaftler*innen stellt sie u.a. ein Werkzeug zur Berechnung des LUI, eines Indexes zur Landnutzungsintensivität, bereit. Gleichzeitig gewährleistet die Datenbank die Interpretierbarkeit der Daten und unterstützt die Qualitätskontrolle. Die Datenbank stellt die Interpretierbarkeit der Daten sicher und unterstützt Datenqualitätskontrolle. Seit 2021 wird hierfür die Software BEXIS2 genutzt, welche durch selbst erstellte Module ergänzt wird. Mit diesem Antrag soll die Weiterführung dieser erfolgreichen und für die Biodiversitäts-Exploratorien essentiellen Arbeiten sichergestellt werden. Neben der Bereitstellung der Infrastruktur und der Benutzer*innenunterstützung sollen die folgenden Themen im Fokus stehen: Entwicklung weiterer forschungsunterstützender Werkzeuge, weiterer Ausbau der FAIRness von Daten und Repositorium, auch durch den verstärkten Einbezug von persistenten Identifikatoren, sowie die Erarbeitung von Datenmanagementplänen für alle geförderten Projekte. Großen Raum nimmt auch die Kuration von Datensätzen und die Entwicklung von Werkzeugen und Workflows zu ihrer Unterstützung ein. Zudem soll die Verwendung von modernen Ansätzen der generativen KI zur Verbesserung des Datenmanagements (etwa zur automatischen Erfassung von Metadaten) erprobt werden.
DFG-Verfahren
Infrastruktur-Schwerpunktprogramme
Teilprojekt zu
SPP 1374:
Biodiversitäts-Exploratorien
