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Erarbeitung einer korpusbasierten Variantengrammatik des geschriebenen Standarddeutschen
Antragsteller
Professor Dr. Stephan Elspaß
Mitantragstellerinnen / Mitantragsteller
Professorin Dr. Christa Dürscheid; Professor Dr. Arne Ziegler
Fachliche Zuordnung
Einzelsprachwissenschaften, Historische Linguistik
Förderung
Förderung von 2011 bis 2018
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 203281281
Die nationale und regionale Variation in der Grammatik der deutschen Standardsprache hat in der Grammatikschreibung – trotz ihrer immer stärkeren Orientierung an Textkorpora – bislang kaum Beachtung gefunden. Die arealen Unterschiede im Gebrauchsstandard betreffen u. a. die Wortstrukturierung, die Phrasenstruktur und die Rektion. So finden sich in deutschsprachigen Zeitungen der Gegenwart – je nach Land oder Region – vielerlei morphologische und morphosyntaktische Varianten (Beispiele: Zugmitte / Zugsmitte; die Parks / Pärke / Parke; Das Wetter ändert / Das Wetter ändert sich; auf / für das Examen lernen; Bereits sind die Ämter besetzt / Die Ämter sind bereits besetzt.)Im Projekt „Variantengrammatik des Standarddeutschen“ soll die tatsächliche Variation in der Grammatik der geschriebenen deutschen Standardsprache erfasst und in einem Handbuch dokumentiert werden. Ein solches Übersichtswerk gibt es bisher nicht. Das Handbuch soll auf der Grundlage eines breiten Korpus von Zeitungstexten aus allen Ländern und Regionen des zusammenhängenden deutschen Sprachgebiets sowie mit Hilfe moderner korpus- und variationslinguistischer Methoden erarbeitet werden.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
Internationaler Bezug
Österreich, Schweiz