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Untersuchungen zur Rolle von KCNE2 bei Herzhypertrophie und Herzinsuffizienz
Antragsteller
Privatdozent Dr. Torsten Roepke
Fachliche Zuordnung
Kardiologie, Angiologie
Förderung
Förderung von 2012 bis 2016
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 216815780
Obwohl seit langem bekannt ist, das seine Herzhypertrophie/Insuffizienz zu einer Herab-Regulation von Kv-Kanälen führt, sind bislang keine Mutationen in Kv-Kanal-Genen bei Patienten mit Herzhyper-trophie/Insuffizienz beschrieben worden. KCNE2 ist eine Kv-Kanal Hilfsuntereinheit und Mutationen in KCNE2 sind mit dem angeborenen und erworbenen LQTS assoziiert. Wir entwickelten vor kurzem KCNE2-/- Mäuse und konnten zeigen, dass diese an einem ventrikulären Repolarisationsdefekt leiden bei normaler kardialer Morphologie und Funktion im Alter von 3-6 Monaten. Im Alter von 12 Monaten schließlich entwickeln KCNE2-/- Mäuse eine signifikante Hypertrophie und eine eingeschränkte Pumpleistung. Eine kardiale Hypertrophie mit interstitieller Fibrose lässt sich zudem durch Behandlung junger KCNE2-/- Mäuse (3-6 Monate) mit Ang. II induzieren. Zusätzlich zeigen sich im KCNE2-/- Myokardium Änderungen im Calcium Handling mit signifikanter Regulation des NCX, Phospholamban und Veränderungen im ICa. In diesem Antrag planen wir daher, den Herzhypertrophie /Insuffizienz Phänotyp der KCNE2-/- Maus genauer zu charakterisieren sowie die involvierten Hypertrophie pathways zu identifizieren. Ein Schwerpunkt soll hier auf den Calcium-abhängigen Hypertrophiepathways (Calcineurin/NFAT- und PKD/CaMK-pathway) liegen. Aufgrund möglicher extrakardialer Einflüsse der globalen KCNE2 Deletion auf den Hypertrophie/Insuffizienz Phänotyp ist die Generierung einer herzspezifischen KCNE2-/- Maus geplant.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
