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Repopulation der murinen Leber durch hepatisch differenzierte embryonale Stammzellen

Antragsteller Dr. Christoph Köhler
Fachliche Zuordnung Gastroenterologie
Förderung Förderung von 2006 bis 2008
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 23999421
 
Umfangreiche Forschung an embryonalen Stammzellen (ES-Zellen) der letzten 20 Jahre haben zu einem besseren Verständnis der molekularen Prozesse der Differenzierung dieser Zellen zu einem adulten Phänotyp geführt. Unter bestimmten in vitro Kulturbedingungen können ES-Zellen unbegrenzt kultiviert werden und sind in der Lage, nach entsprechender Stimulation in eine Vielzahl von spezifischen Zelltypen verschiedener Gewebe zu differenzieren. Aufgrund dieser Eigenschaften erscheinen ES-Zellen insbesondere für die Zellersatztherapie vielversprechend. Das Ziel dieses Projektes ist es, eine genau definierte Population hepatisch differenzierter, muriner ES-Zellen zu identifizieren und anschließend zu isolieren sowie eine Repopulation der murinen Leber mit diesen Zellen zu erreichen. Die Isolierung der durch die Etablierung effizienter in vitro Kulturbedingungen hepatisch differenzierten Zellen wird durch das Einbringen eines Reportergens, unter der Kontrolle eines leberspezifischen Promotors, ermöglicht. Nach Aufreinigung der Zellen wird das Genexpressionsmuster der undifferenzierten, pluripotenten ES-Zellen sowie der hepatisch differenzierten ES-Zellen mit dem von isolierten, murinen, fetalen Leberepithelzellen (FLEC), die ein substanzielles Potential zur Repopulation der Leber aufweisen, verglichen. ES-Zellen, die ein vergleichbares Genexpressionsmuster zu den FLEC aufweisen, werden für Transplantationsversuche in verschiedenen murinen Leberrepopulationsmodellen herangezogen. Diese Studie kann zu neuen Methoden der Leberrepopulation durch ES-Zellen führen, welche eine mögliche Anwendung in der Behandlung von chronischen Lebererkrankungen hat.
DFG-Verfahren Forschungsstipendien
Internationaler Bezug USA
 
 

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