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Gfi1b reguliert die Funktion leukämischer Stammzellen

Fachliche Zuordnung Hämatologie, Onkologie
Förderung Förderung von 2014 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 249641333
 
Erstellungsjahr 2022

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Neue therapeutische Ansätze der Leukämietherapie. Unser Bestreben war zu verstehen, welche Rolle bestimmte Proteine, die das Auslesen der Erbinformation beeinflussen, in der Entstehung von Blutkrebs spielen und wie dies ggf. als neuer Ansatz der Therapie verwendet werden kann. Ein solches Protein ist Growth factor independe 1 b (Gfi1b) welches das Auslesen von Genen und somit Eiweißmolekülen beeinflusst. Bei Patienten mit bestimmte Blutkresbformen führt das Fehlen dieses Proteins oder nur eine deutlich verminderte Menge zu einer aggressiveren Erkrankung. In verschiedenen versuchen konnten wir nachweisen, dass das Fehlen dieses Eiweißes zu Stoffwechselveränderungen. Veränderungen der Struktur der Erbinformation und zur Aktivierung des Zellhaushaltes führt. Mit bestimmten Versuchen konnten wir nachweisen, dass dann die Zellen sehr empfindlich auf bestimmte Moleküle reagieren, die bereits bei Diabetes eingesetzt werden, also sehr gut verträglich sind. Wir möchten nun in weiteren Versuchen feststellen, ob dies auch beim Menschen möglich ist. Die Wissenschaft ist immer eine Überraschung: Die metabolischen Veränderungen des Fetthaushaltes war von uns nicht erwartet worden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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