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GRK 522:  Der Erfahrungsbegriff in der europäischen Religion und Religionstheorie und sein Einfluss auf das Selbstverständnis außereuropäischer Religionen

Fachliche Zuordnung Theologie
Förderung Förderung von 1999 bis 2005
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 272763
 
Das Kolleg strebt eine Klärung des Verständnisses der religiösenErfahrung sowie einen interkulturellen Vergleich der verschiedenenFormen religiöser Erfahrung an. Schwerpunkte: a) Die vielfältige Erfahrungsterminologie in religiösen Zeugnissen und theologischen Texten. b) Die Bedeutung der verschiedenen Formen der Erfahrung für die gelebte Religion. c) Der Einfluss der europäischen Erfahrungsbegrifflichkeit auf die Selbstreflexion außereuropäischer Religionen. d) Die Vermittlung religiöser Erfahrung. Das Graduiertenkolleg wurde von der DFG und dem Freistaat Bayern an der Hochschule für Philosophie - Philosophische Fakultät SJ, München, errichtet.In der zeitgenössischen wissenschaftlichen Reflexion über Religion nimmt der Begriff der "Erfahrung" eine zentrale Rolle ein. In dieserEntwicklung finden zwei Fragen bezüglich der Religion ihren Ausdruck.Zum einen sind die Religionsvertreter in der Neuzeit nach dem Niedergang der rationalistischen Tradition immer stärker unter Druck geraten, eine neue Begründung für Religion zu finden. Zum anderen ist die Pluralität der Religionen stärker ins Bewusstsein gerückt, deren Gemeinsamkeiten (und Differenzen) zu erklären sind. In beiden Fällen wird oft auf den Begriff der Erfahrung zurückgegriffen. Dass sich diese Problemstellung in einer zusammenwachsenden Welt nicht mehr auf den westlichen Kulturraum beschränkt, sondern genauso in den östlichen Religionen eine Rolle spielt, hat sich in der Arbeit des Graduiertenkollegs immer mehr abgezeichnet.
DFG-Verfahren Graduiertenkollegs
 
 

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