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Feldemissions-Rasterelektronenmikroskop

Fachliche Zuordnung Grundlagen der Biologie und Medizin
Förderung Förderung in 2015
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 274299086
 
Erstellungsjahr 2019

Zusammenfassung der Projektergebnisse

In der Routine REM-Anwendung wurden Projekte bearbeitet, in denen beispielsweise die Morphologie von Biofilmen, von Endoprothesen mit aufgewachsenem Zellmaterial, von Algen, von Mikro-Ökosystemen in Wassertropfen aus Bitumen-Umweltisolaten und des Tracheensystems von Hundertfüßern untersucht wurden. Hierbei kam gelegentlich auch das zeitgleich beschaffte Cryo-System zum Einsatz. Neben der Analyse von Bioproben nutzen das REM auch immer wieder Wissenschaftler aus der Chemie, um die Topographie diverser Nanopartikel zu verstehen. Ein viel größerer Fokus bei der Nutzung des Geräts lag bislang auf der Etablierung und Anwendung von FIB/SEM Protokollen zur 3D Analyse diverser Nano-Szenarien: In einem CLEM Ansatz wurde beispielsweise untersucht, ob auf Endoprothesenoberflächen aufgewachsene Osteoklasten in der Lage sind, lockere Oberflächenpartikel aufzunehmen und zu prozessieren. Weiterhin wird aktuell in 2 Projekten mit lokalen Wissenschaftlern die Verteilung und die Dynamik des Mitochondriennetzwerks in Zellkulturen und in murinem und humanem Herzgewebe untersucht. Es wurde eine Kooperation mit dem Forschungszentrum Jülich initiiert, um Synapsenstrukturen in unterschiedlichen murinen und humanen Hirnarealen zu charakterisieren. Ein aktuelles Projekt charakterisiert ultrastrukturell die Replikationszyklen von HSV I in primären dendritischen Zellen, in Abhängigkeit des Reifungststatus‘ der Zelle und eine weitere aktuelle Studentenarbeit an der EMU soll die unterschiedlichen Phasen der NETs Bildung bei primären, humanen Neutrophilen Granulozyten in 3D aufklären.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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