Isotopenverhältnis-Massenspektrometer
Zusammenfassung der Projektergebnisse
Das Isotopenverhältnismassenspektrometer (IRMS) wurde vorrangig zur Aufklärung von Prozessen, die zur Entstehung des Treibhausgases Lachgas (N2O) führen, genutzt. Hier wurden Wechselwirkungen zwischen Boden und Biokohle verschiedener Ausgangsmaterialien und Herstellungstemperaturen ebenso untersucht wie Auswirkungen von Wiedervernässung entwässerter, landwirtschaftlich genutzter Moore auf die Produktion und Aufnahme von N2O. Es zeigte sich, dass Biokohle nicht nur einen Einfluss auf die Höhe der N2O-Emissionen haben kann, sondern auch auf die Quellen der Emissionen. Wiedervernässte Moore waren zeitweilig Senken für N2O. Die zugrundeliegenden Prozesse und Einflussfaktoren werden mit Hilfe des IRMS weiter analysiert. Darüber hinaus wurden anhand von isotopischen Zahnanalysen die Nischenüberlappung und Ressourcenpartitionierung zwischen seltenen Leierantilopen und anderen Herbivoren in Nordbenin untersucht. Die Leierantilope erwies sich als eher spezialisiert und wies eine hohe Nischenüberlappung mit Arten mit einem breiteren Nahrungsspektrum auf. Ohne das IRMS wären diese Untersuchungen nicht möglich gewesen.
