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Konfokales Mikroskop

Fachliche Zuordnung Mikrobiologie, Virologie und Immunologie
Förderung Förderung in 2015
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 280709598
 
Erstellungsjahr 2019

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Das Konfokale Mikroskop wurde Ende 2015 in der zentralen Serviceeinheit „Mehrdimensionale Mikroskopie und zelluläre Diagnostik“ installiert, im Februar 2016 in Betrieb genommen, und wird seitdem von verschiedenen Kooperationspartnern genutzt. Im Rahmen von Forschungsprojekten des SFB779 und des SFB854 diente das Gerät der Visualisierung neuronaler und immunologischer Zellen und Zellverbänden. Insbesondere wurden Biosensoren für Pathogenproliferation und Stress für die Erreger Leishmania major und Staphylococcus aureus sowohl in vitro also auch in vivo mit den Gerät grundcharakterisiert oder für Messungen in fixierten Geweben verwendet. Proteine der Src Familie, (Fyn, Lck) wurden bezüglich der subzellulären Lokalisation untersucht. Kolokalisationen phosphorylierter und nicht-phosphorylierter Proteine wurden dreidimensional analysiert. Dazu wurden neben Antikörperfärbungen verstärkt fluoreszierende Fusionskonstrukte eingesetzt um dynamische Veränderungen in lebenden Zellen verfolgen zu können. Mittels eines Calcium-Indikators konnten mithilfe des Resonanzscanners stimulusvermittelte Änderung der Calcium-Konzentrationen analysiert werden. Der UV Laser ermöglichte dabei ratiometrische Messung des Farbstoffes Indo1, unabhängig von der Beladung der Zellen; Klima-Kammer und Begasung mit 5% CO2 gewährleisteten standardisierte Messbedingungen. Diese Messungen auf Einzelzellbasis ermöglichten die Optimierung von Biosensoren. Subzelluläre Verteilungsvorgänge wurden außerdem mittels photoaktivierbarer/konvertierbarer fluoreszierender Proteine analysiert. Darüber hinaus wurden Nanopartikel-Beladungseffizienzen mittels konfokalem Reflexionskontrast in T Zellen untersucht.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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