Entwicklung neuer aktiver Substanzen zur Korrektur von mutanter BEST1 Chloridleitfähigkeit - Etablierung einer zielgerichteten Therapie für die Bestsche vitelliforme Makuladystrophie
Augenheilkunde
Zusammenfassung der Projektergebnisse
Die Ziele des Projekts bestanden darin, die in früheren Studien identifizierten Substanzklassen, BioA und GEN, durch ein Portfolio von Derivaten mit verbesserten pharmakologischen Eigenschaften zu erweitern. Dabei lag der Fokus auf einer Erhöhung der Substanzaktivität und Bioverfügbarkeit, der Bestimmung von ADME- und Toxizitätseigenschaften sowie auf einer umfassenden Lead-Optimierung. Zudem wurde die Einbeziehung potenzieller Applikationswege berücksichtigt. Zwei Substanzen – BioA DA und GEN-Triisopropylat – haben sich in diesen Prozessen als besonders vielversprechend herausgestellt. Es zeigte sich jedoch, dass die Anwendung dieser Substanzen beim Menschen aufgrund ihrer Instabilität mit großen Herausforderungen verbunden ist. Daher konzentrieren sich unsere aktuellen Arbeiten auf die Entwicklung eines geeigneten Vehikels (z.B. Nanopartikel), das eine hohe Affinität zu RPE-Zellen aufweist, um den Wirkstoff geschützt und in möglichst hoher Konzentration gezielt an den Ort der Morbus Best Pathologie – die RPE-Zelle – zu transportieren.
