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Hochgeschwindigkeitsprüfsystem

Fachliche Zuordnung Produktionstechnik
Förderung Förderung in 2016
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 320289425
 
Aktuelle Werkstoffentwicklungen für den Leichtbau zielen auf höherfestere Güten ab. In Kombination mit innovativen Fügeverfahren, wie z.B. dem Hybridfügen, ist im Bereich des Fahrzeugbaus stets das Ziel, die max. Tragfähigkeiten der Verbindungsstellen zur Erzielung eines hohen Ausnutzungsgrades der steigenden Werkstofffestigkeiten zu erhöhen, um keine Reduzierung der Steifigkeit und Festigkeit bzw. Energieaufnahme in Kauf nehmen zu müssen. Für die Erarbeitung von validierten Methoden zur experimentellen und numerischen Beanspruchungsanalyse von Leichtbaustrukturen, insbesondere unter Crashbelastung, die einen wesentlichen Forschungsschwerpunkt des Laboratoriums für Werkstoff- und Fügetechnik darstellt, ist die Ermittlung von belastbaren Kennwerten unter schlagartiger Belastung bei konstanten Dehnraten von enormer Bedeutung. Mit zunehmenden Festigkeiten von Werkstoffen und Verbindungsstellen werden die physikalischen Grenzen der vorhandenen Prüfsysteme regelmäßig erreicht, so dass die experimentelle Charakterisierung von höchstfesten und spröden Werkstoffen sowie Fügeverbindungen unter Crashbelastung nur unzureichend durchgeführt werden kann. Das hier beantragte Großgerät erweitert die vorhandenen Forschungsmöglichkeiten und befähigt die Forschungsstelle, entsprechende Untersuchungen experimentell durchzuführen und führt den bisherigen und zukünftigen Schwerpunkt der Drittmittelforschung der Forschungsstelle konsequent fort.
DFG-Verfahren Forschungsgroßgeräte
Großgeräte Hochgeschwindigkeitsprüfsystem
Gerätegruppe 2910 Dynamische Prüfmaschinen und -anlagen, Pulser
Antragstellende Institution Universität Paderborn
 
 

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