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Historischer Kommentar zur 'Rhetorik' des Aristoteles

Fachliche Zuordnung Alte Geschichte
Förderung Förderung von 2017 bis 2021
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 325101208
 
Erstellungsjahr 2022

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Die ‚Rhetorik‘ des Aristoteles ist von fundamentaler Bedeutung für die Geschichte der Beredsamkeit nicht nur der griechisch-römischen Antike, sondern auch der nachfolgenden Epochen bis in die Moderne. Gleichwohl handelt es sich bei ihr nicht etwa um einen Versuch, den Gegenstand zeitübergreifend zu fassen; vielmehr situiert Aristoteles die öffentliche Rhetorik in den Poleis seiner Zeit und den dortigen kommunikativen Settings. Allerdings bildet er diese nicht einfach ab, sondern positioniert sich hierzu in einem diskursiven Verhältnis. Das Projekt untersucht erstmals die Relation der Schrift zu ihrem historischen Kontext, speziell zur praktischen Rhetorik. Es fragt dabei nach Parallelen wie auch Differenzen und beleuchtet diese im Hinblick auf ihre Ursachen. Dabei nimmt es Fragen nach der Intention des Textes ebenso in den Blick wie soziopolitische und rezeptionsästhetische Aspekte, aber auch mögliche philosophische Prämissen des Autors. Die als Resultat vorgelegte Monographie folgt in der Anlage dem Arrangement des Stoffes bei Aristoteles und lässt sich so als historischer Kommentar klassischen Zuschnitts verwenden wie auch als systematische Studie lesen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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