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Magnet-Resonanz-Tomographie an kleinen Zellverbänden im lebenden Organismus
Antragsteller
Dr. Daniel Haddad
Fachliche Zuordnung
Automatisierungstechnik, Mechatronik, Regelungssysteme, Intelligente Technische Systeme, Robotik
Förderung
Förderung von 2006 bis 2009
Projektkennung
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 33175659
Ziel des hier vorgestellten Projektes ist es mit Kontrastmitteln markierte (Stamm-) Zellen mit der Methode der Magnet-Resonanz-Tomographie (MR-Bildgebung) in vivo im Organismus zweifelsfrei zu detektieren und soweit möglich zu quantifizieren. Konkret soll eine Methode entwickelt und optimiert werden, mit der es möglich ist markierte Zellen ohne weiteres Vorwissen im lebenden Organismus zu lokalisieren, die Zellzahl zu quantifizieren und die Ausbreitung der Zellen über einen längeren, mehrwöchigen bis mehrmonatigen Zeitraum zu beobachten. Bei fast allen bisher verwendeten Verfahren werden die markierten Zellen nicht eindeutig identifiziert. Sie können mit anderen Bildartefakten verwechselt bzw. nur über weitere zeitaufwändige Messungen oder Vorwissen wie z.B. die Kenntnis der genauen Lage der Transplantationsstelle der markierten Zellen, nachgewiesen werden. Schaltbare Kontrastmittel verursachen eine von außen steuerbare Signalveränderung bei den Kernspins in ihrer Umgebung und können somit eindeutig identifiziert werden. Als schaltbares Kontrastmittel sollen hier superparamagnetische Eisenoxidpartikel (SPIO / USPIO: Ultrasmall Super- Paramagnetic Iron Oxide) eingesetzt werden. Neben der Ausnutzung ihrer direkten Kontrastmittelwirkung soll die Temperatur der SPIO-Partikel mit Hilfe der Magnetfeld-Hyperthermie variiert werden, um die gewünschte Kontraständerung in den Bildern zu erreichen.
DFG-Verfahren
Sachbeihilfen
