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Verbesserung der logistischen Leistung mit cluster-basierter dezentraler Steuerung in Materialflussnetzwerken in der Produktion

Fachliche Zuordnung Produktionssystematik, Betriebswissenschaften, Qualitätsmanagement und Fabrikplanung
Förderung Förderung von 2017 bis 2022
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 344981366
 
Erstellungsjahr 2023

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Bisherige Planung und Steuerung von Produktionsprozessen beruhten auf zentralisierten Ansätzen, was zeit- und kostenintensiv sein kann. Als Alternative bieten sich autonome Produktionssysteme an, die flexibel und schnell auf Veränderungen reagieren können. Ein hybrider Ansatz, der autonome Auftragsabfolgen und zentrale Arbeitssystemzuweisungen kombiniert, erscheint vielversprechend. Forschungen in diesem Bereich umfassen Technologie, Algorithmen und Topologie, wobei die Relevanz der Topologie bestätigt wurde, jedoch ihre Berücksichtigung bei autonomer Steuerung bis jetzt wenig betrachtet wurde. Ein neuer Ansatz basiert auf Netzwerktheorie und untersucht Clustering-Algorithmen zur Identifizierung intensiv vernetzter logistischer Objekte, sogenannter Cluster. Diese Objekte agieren autonom und treffen Entscheidungen basierend auf aktuellen Systemzuständen. Dieses Projekt zielte darauf ab, den Nutzen der Cluster-Topologie als zusätzliche Informationsquelle für autonome Steuerung zu untersuchen. Das Projekt zeigte, dass dezentrale Auftragsabfolgen innerhalb identifizierter Materialflusscluster stattfinden können. Simulationen mit unterschiedlichen Cluster-Topologien ergaben, dass in über der Hälfte der Fälle eine signifikant bessere Erreichung logistischer Ziele möglich ist. Größe und Anzahl der Cluster sind entscheidende Parameter und bieten Ansatzpunkte für weitere Forschungen.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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