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Mechanische Eigenschaften strahlengeschädigter Geomaterialien

Antragsteller Dr. Tobias Beirau
Fachliche Zuordnung Mineralogie, Petrologie und Geochemie
Förderung Förderung von 2017 bis 2023
Projektkennung Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 374360049
 
Erstellungsjahr 2023

Zusammenfassung der Projektergebnisse

Im Rahmen des Forschungsprojektes konnte ein tieferes Verständnis der durch Strahlenschäden induzierten kristallin-zu-amorph Umwandlung und der anschließenden thermisch induzierten Rekristallisation in Mineralen gewonnen werden. Mittels globaler und lokaler Sonden wie z.B. Nanoindentation, Raman und Mössbauer Spektroskopie, Kalorimetrie und Elektronenmikroskopie konnten intrinsische strukturelle Prozesse besser aufgelöst und verstanden werden. Hierzu zählt die erfolgreiche Beschreibung als Perkolationsproblem mit zwei Perkolationsschwellen, das Aufzeigen diskontinuierlicher Umwandlungseffekte (z.B. Avalanches) während der thermischen Behandlung, die Detektion das Verhaltes der mechanischen Eigenschaften (z.B. Young's Modul, Härte und Bruchzähigkeit) mit steigender struktureller Ordnung/Unordnung sowie des bedeutenden Einflusses von Grenzflächeneffekten. Ein katalytischer Einfluss von OH konnte in Zusammenhang mit dem Rekristallisationsverhalten aufgezeigt werden. Mittels mechanischer Modellierung konnten die experimentell gewonnen Daten verifiziert und ein geeignetes Modell zur Simulation der Reaktion der mechanischen Materialeigenschaften auf intrinsisch und extrinsische Bestrahlung erstellt werden.

Projektbezogene Publikationen (Auswahl)

 
 

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